7-2. Etappe
Fortsetzung
Napier - Taupo - Rotorua
Fortsetzung
Donnerstag
25.01.07
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Von
ozmania um
02:26
-geschrieben vob Uwe-
Der Lake
Taupo und
vor Allem das gleichnahmige Staedtchen hat uns überhaupt nicht gefallen.
Viel zu touristisch! Ausserdem hat es etwas geregnet und wir sind
gleich weiter in Richung Rotorua gefahren.
Auf dem Weg hat es rechts und links immer wieder heisse Quellen die
einfach aus dem Boden austreten,
sieht irgendwie mystisch aus.
Wir biegen ca. 30 km vor
Rotorua rechts ab ins Wai-o-Tapu
("heiliges
Wasser" auf Maori) Wonderland.
Die Bandbreite der geologischen Attraktionen ist hier besonders gross
und die Farbenvielfalt ist fantastisch.
Man sollte einen guten Magen haben, den es stinkt fürchterlich nach
Schwefel, bzw. nach faulen Eiern.
Aber man sollte sich das unbedingt ansehen, ein tolles Naturschauspiel
an allen Ecken.
Geyserland
www.geyserland.co.nz.
Leider finden wir hier nicht das was wir gesucht haben: einen Pool mit
Thermalwasser um ein heisses Bad zu nehmen.
Aber .... unweit des Wonderland erspechten wir einige Einheimische in
einem breiten Bach.
Sie sitzen genau da drin, nach dem wir gesucht haben.
Zwei Bäche, einer mit heissem Thermal und Schwefelwasser und ein
anderer mit kaltem Wasser fliessen ineinander. Am Knotenpunkt gibt es
ein herrliches Badegefühl und je
nach dem wohin man sich bewegt wird es wärmer oder kälter
Genial mit den Einheimischen in der Natur zu Baden und sich über Gott
und die Welt zu unterhalten.
Inzwischen ist das Wetter wieder richtig schoen geworden, in Neuseeland
gibt es pro Tag mindestens 3
Wettersituationen.
In Rotorua zweigten wir ab zu den 4 Seen in der Umgebung, wir haben
direkt am See Okataina einen herrlichen Campingspot
gefunden, endlich war hier mal kein Schild " No Overnight standing"
Es war herrlich und das Wasser erfrischend aber nicht zu kalt, ideal um
sich vor einem leckerern selbstgekochten Essen zu entspannen.
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Freitag 26.01.07
bis Sonntag 28.01.07
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Das Wetter liess heute wieder den Kopf haengen, war aber kein Problem,
Judith wollte unbedingt in die
Polynesischen Pools.
www.polynesianspa.co.nz
Diese Pools sind eine traditionelle modernisierte Anlage am Ende des
Goverment Gardens wo man sich in verschienenen
radiumhaltigen unterschiedlich warmen Thermalpools entspannen kann.
Die Temperaturen sind 36, 38, 40 und 42 Grad, sehr angenehm, und ich
wünschte mir wir haetten so was Zuhause, aber die
Kronesauna in Schnetzenhausen ist auch sehr gut.
Gegen Mittag meldete sich mein Ex-Arbeitskollege Rob Heal bei mir per
SMS, wir haben 2001 bis 2002 bei
Nortel Networks zusammengerabeitet.
Ich habe mich schon so lange auf das Treffen gefreut, wir hatten so
eine gute Zeit damals.
Rob und Karin wohnen mit den 2 Kindern George und Rubin in Hamilton,
eine starke Fahrstunde von Rotorua entfernt.
Wir hatten vor sich in deren Strandhaus an der Westküste zu treffen,
die Beiden haben extra das Wochenende für
uns reserviert.
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8. Etappe
Rotorua - Westküste - Kawhia
Kawhia ist
ein kleines Nest und nur an den Wochenenden aktiv wenn die
Einheimischen Ihre Ferienhaeuser
besuchen um sich von der Woche zu erholen.
Nur 4 Familien wohnen hier fix.
Die Gegend am Meer ist traumhaft, das Wetter hatte schon wieder auf
Sonne umgeschaltet,fast karibisch schoen
und das Beste: es gibt (ausser uns) keine Touristen :-)
Direkt am Haus haben wir einen perfekten Standplatz für unser
Campmobil unter einer Schattenspendenden Palme.
Wir alle haben uns sehr über unser Wiedersehen gefreut und übergangslos
fanden wir uns in einer unbeschreiblichen
Partylaune wieder.
Den naechsten Tag war Ebbe (zum Glück nicht in der Urlaubskasse) und
Rob zeigte uns wie man
Rockoysters selber "erntet" Die Austern sind sooooo lecker,etwas
Zitrone dazu und rein damit. Die Wattwanderung war einfach herrlich und
so friedlich,
das ist Leben.....
Nach ausgedehntem Mittagsschlaf gings ans wieder eingetroffene Meer zum
Baden, wir waren überrascht wie angenehm warm das Wasser war.
Wir habe auch Wettertechnisch einen einwandfreien Tag erwischt, keine
Wolke am Himmel. Wenn Engel reisen ......
Inzwischen hat Rob Muscheln besorgt, sogenannte "Pippis" er musste dazu
tief ins Watt um die leckeren Dinger zu finden.
Karin und Rob haben uns aus Muscheln und Austern, Lauch, Ziebeln,
Knoblauch Sahne und Weisswein eine fantastische Pastasosse
gezaubert.
Was ist schlemmern schön.
.....und schon wieder Partystimmung, dazu ein herrlicher
Sonnenuntergang, Bier und Wein auf der Terasse, was will man mehr?
Ein weiterer Tag im Paradies!
Sonntag nach dem ausgiebigen Frühstück kam der Abscheid, ist Judith
und mir sehr schwer gefallen, gut das es Sonnenbrillen gibt....
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9. Etappe
Kawiha - Hamillton - Auckland
Unsere Reise neigt sich nun sehr schnell dem Ende entgegen, es ging
Richtung Auckland an gegenuber der Coromandel Peninsulla entlang.
Leider gab es keine schönen Caravanparks dort und wir fuhren durch bis
Auckland auf einen Stadt Caravanpark (was für ein Kontrast zur schönen
Natur von gestern) in der Nähe von Apollo
bei dem wir am nächsten Tag den Camper abgeben mussten.
Also Camper reinigen, Rucksäcke packen war wieder einmal angesagt,
irgendwann ist alles zu Ende.
Aber: immerhin noch 5 Tage bis zum Heimflug
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Montag 29.01.07
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Die übergabe des Campervan verlief problemlos, keine 15 Minuten dann
war alles erledigt.
Heute war der Tag an dem uns Dean abholen sollte. Er war super
pünktlich.
Dean und Michelle ( + 3 Söhne 4,6 und 9 Jahre alt) haben wir vor 2
Jahren auf Fidschi
kennengelernt (siehe auch www.ozmania.de) und schon damals beschlossen
das wir uns in Neuseeland wieder sehen.
Dean zeigte uns erst mal die Stadt, wir haben eine Art Stadtrundfahrt
gemacht mit seinem Jeep und er ist
ein perfekter Reiseführer, auf dem Fischmarkt wurde noch fürs
Abendessen Muscheln, Austern und eine Art Tunfisch
besorgt (lecker).
Dean ist selbständig und er konvertiert Trucks und Wohnmobile von
Links- auf Rechtsfahrer, d.h. die Fahrzeuge die aus
den USA importiert werden baut er für den Linksverkehr um.
Ausserdem baut er normale Autos oder Jeeps um in heisse Schlitten,
klasse was er und seine Leute alles drauf haben.
www.shade.co.nz (die Webseite ist
aber noch in Arbeit)
Die Familie lebt ca. 100 km nördlich von Auckland im Hinterland, das
Anwesen plus Werkstatt steht auf einer grossen Anhöhe,
traumhafte Lage mit Meerblick, ca. 6 Hektar Land incl. Buschland.
Auf einem weiteren Hügel in 100 m Entfernung steht das Gästehaus, uns
hat es die Sprache verschlagen und das heisst was :-)
Ein ganzes Haus für uns .... noch Fragen???
Im grosszügigen Garten verwöhnten uns die Beiden mit frisch
geräuchertem Fisch, und dem Rest des Einkaufs, das ganze serviert
im Whirlpool, dazu Schampus.
Anschliessend zauberte Dean auf seinem "Grossraum Grill" Sweat
Potatoes, Filetsteaks, süssen Maiskolben und und und....
Ein Traum? Nein es war Real.
Der Hit: Dean ist Autofanatiker, z.B. eine 10 türige
Grossraumlimousine ziehrt das Eingangstor zum Grundstück, seine 3
Söhne
haben zu Weihnachten je ein Allrad-Quad geschenkt bekommen. Mit den
Dingern flitzen die 3 uber das Gelände wir Rennfahrer.
Dean uberlässt mir sein Power Quad und ich darf mitheizen, macht super
Laune, Judith meint ich hatte noch nie so ein
Grinsen im Gesicht.
Besoders Spass macht der heisse Allrad Track durch den Busch. Geil!!!!
Den Abend lassen wie an der Bar ausklingen und schwelgen in
Erinnerungen an unseren Urlaub in Fidschi.
Bis morgen.....
Grüsse Uwe & Judith