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- Hongkong 2004
und 2006 -
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Do.09.12.und Fr.10.012.04
- Auf nach
Hongkong...... --> und das Ganze 2 Jahre später
wieder :-)
mach schon, der Zug wartet nicht,
Judith und ich laufen bei der grössten Kälte von mir Zuhause
mit unseren Rucksäcken bis zum Friedrichshafener Stadtbahnhof, na
ja sind nur 10 min. Wir fahren mit dem Zug per Rail&Fly von FN nach
Frankfurt, war eine angenehme Sache,man faehrt fast direkt zum
Flughafen,
nur einen Shuttle-Bus zum Terminal 1 oder 2 wird noch benoetigt.Welches
Terminal, das kann man an den vielen Info-Terminals bequem gerausfinden.
Der
Check in war sofort moeglich, ohne Anstehen und ohne Stress am
Schalter. Das Personal ist ausgesprochen hilfsbereit und freundlich.
Der
Hammer waren die Sicherheitsvorschriften in FFM, wir haben ja viel
Verstaendnis fuer Sicherheit, wir mussten jedoch durch 3 ! Kontrollen,
das ganze Programm mit Schuhe ausziehen abtasten , usw.
Sogar
beim Eisteigen in den Flieger verlangten die Stewardessen den Abriss
vorm Boarding Pass und haben das Datum gecheckt.
Das
war nicht alles, sprechen wir an dieser Stelle mal vom vereinigten
Europa, dann kann ich nur sagen dass ist noch ein langer Weg,
Obwohl
wir ja schon im Internationalen Bereich waren, musste wir nach der
Landung erneut durch eine Sicherheitskontrolle, der Officer meinte, wir
sind halt ein anderes Land und haben eigene Bestimmungen (!?)
Der
Check-In verlief OK, wir haben darum gebeten das wir zusammen sitzen
koennen, war weiter auch kein Problem, wir konnten mit einem
Mitreisenden tauschen.
Ein
Lapsus war, dass wir fast 2 Stunden auf eine Startfreigabe warten
mussten, der Kapitaen meinte es liegt am Traffic, wer weiss, wir waren
auf jeden Fall immer noch am Gateway gestanden.....
Der
Flug selbst war angenehm, nach ca. 11 h Flugzeit (der Kapitaen hat
ordentlich Gas gegeben) haben wir sicher Hongkong erreicht..Die
Abholung hat 1A geklappt, leider sind wir im Stau gestanden,
wahrscheinlich noch Rush Hour um 19:00 Ortszeit.
Die
Leute sind richtig nett und sehr hilfsbereit. Das Hotel liegt mitten in
der Einkaufsmeile / Zentrum (Kowloon Hotel) und Judith und ich waren
uns sofort einig, das muessen die kleinsten Doppelzimmer der Welt sein
hier.
So,
Judith macht mir Druck, Sie ist schon frisch geduscht und ich sollte
mich auch frisch machen, dann gehts ab, Essen und schauen und .....
Datum: 10.12.2004
13.31 Uhr
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# Wissenswertes /
Allgemeines
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Lage: Sonderverwaltungsregion (Special
Administrative Region SAR), Guangzhou, Volksrepublik China.
Einwohner:
6.855.125 (2004).
Landesvorwahl:
+852.
Ethnische
Gruppen: 95% Chinesen; 2%
Filipinos; 0,8% Indonesier; 0,5% Amerikaner; 0,5% Kanadier; 0,4%
Thailänder; 0,3% Briten; 0,3% Inder; 0,3% Australier.
Sprachen:
Kantonesisch wird am meisten
gesprochen, English ist jedoch besonders als Geschäftssprache
weitverbreitet. Beide Sprachen sind Amtssprachen in Hongkong.
Religion:
90% Buddhisten/Taoisten; 8%
Christen; 1% Moslems; 1% Sonstige.
Ortszeit:
MEZ + 7 (MEZ + 6 im Sommer).
Netzspannung:
220 Volt WS, 50Hz; flache
Dreipol-Stecker sind gebräuchlich, runde Dreipol- und
Zweipol-Stecker werden allerdings auch benutzt.
Telekommunikation:
Internationale Direktdurchwahl.
Währung:
1 Hongkong Dollar (HK$) = 100
Cents. Banknoten gibt es im Wert von 1000, 500, 100, 50, 20 und 10 HK$,
Münzen sind im Wert von 10, 5, 2 und 1 HK$ sowie 50, 20 und 10
Cents im Umlauf.
Klima:
Die Sommermonate sind sehr
heiß, Frühling und Herbst sind warm mit einigen
Regenfällen und kühleren Nächten. Von Juli bis September
besteht Taifungefahr. Im Winter kann es kalt werden, tagsüber ist
es jedoch meist mild.
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Hoteltipp
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Wir können aus eigener
Erfahrung das Kowloon Hotel empfehlen, es liegt im gleichnahmigen
Stadtteil und zentraler geht es nicht mehr :-)
Die Zimmer sind klein aber gut
aufgeteilt, super sauber und die Klimaanlage lässt sich regeln !
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# Links
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# Geographie und
Geschichte #
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Hongkong, an der südöstlichen Spitze von China
gelegen, schließt direkt an die chinesische Provinz
Guangdong (Canton) an. Die Gesamtfläche von Hongkong beträgt
1.078 Quadratkilometer, von denen die New Territories
(einschließlich der Außeninseln) 955 Quadaratkilometer,
Hongkong Island selbst 77,5 Quadratkilometer und Kowloon, die Halbinsel
nördlich von Hongkong, nur 45,5 Quadratkilometer einnehmen. Die
Landschaft ist hügelig bis bergig mit steilen Abhängen. Der
höchste Berg ist Tai Mo Shan in den New Territories mit 958 Meter
Höhe
Hongkong, besonders
Kowloon und Hongkong Island, ist eines der am dichtesten
bevölkerten Gebiete der Erde; über 6 Millionen Menschen leben
auf deren relativ kleiner Fläche. 95 Prozent der Bevölkerung
sind Chinesen, wobei Cantonesisch der am meisten gesprochene Dialekt
ist. Hongkong verfügt über einen ausgezeichneten
natürlichen Tiefseehafen, dem es die Ursprünge seines
jetzigen Wohlstandes verdankt. Hongkong ist auch immer noch ein
bedeutendes Handelszentrum, aber heute sind auch die
Fertigungsindustrie und die Finanzmärkte sehr bedeutend.
Hongkong, wie wir es
heute kennen, wurde im Jahre 1839 von Britischen Opiumhändlern
"gegründet", die aus Canton ausgewiesen worden waren (Die
britischen Kaufleute in Kanton hatten die Gewohnheit, Rechnungen nicht
mit Silber oder Geld, sondern mit Opium zu bezahlen). Die
Flüchtlinge ließen sich, so gut es ging, auf Hongkong Island
(Xianggang, Duftender Hafen) nieder, wo zu jener Zeit nur etwa 3.600
Menschen auf etwa 20 kleine Dörfer verstreut lebten. Die britische
Regierung nahm die Ausweisung der Kaufleute sehr übel und
erklärte China den Krieg; dieser Krieg ist als der Erste
Opiumkrieg bekannt. Er endete erst 1842 mit der Niederlage der Chinesen
und das Gebiet von Hongkong wurde eine offizielle britische Kolonie,
was es auch blieb bis zum 30. Juni 1997, an dem Hongkong an China
zurückgegeben wurde.
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#
Wirtschaft #
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Dank seiner
enormen Wirtschaftskraft ist Hongkong heute die wichtigste Handels- und
Finanzmetropole Asiens. Für Deutschland ist die Stadt traditionell
Ausgangsbasis geschäftlicher Asienaktivitäten und seit
Öffnung der Volksrepublik China im Jahr 1979 das Sprungbrett in
den chinesischen Markt.
Heute
ist Deutschland, nach Großbritannien, wichtigster Handelspartner
Hongkongs in Europa und sein achtgrößter weltweit.
In
den vergangenen 15 Jahren hat sich das Handelsvolumen zwischen Hongkong
und Deutschland mehr als versechsfacht. Im Jahr 1998 z.B. belief es
sich auf 10,35 Milliarden US-Dollar.
Über
500 deutsche Firmen sind in Hongkong vertreten. 85 Prozent von ihnen
koordinieren von dort aus ihre Aktivitäten im gesamten asiatischen
Raum, insbesondere aber in der Volksrepublik China. Sie nutzen
Hongkongs traditionelle Mittlerfunktion bei ihrem Einstieg in den
chinesischen Markt.
Hongkong
war und ist eine Erfolgsgeschichte, die ihresgleichen sucht - regionale
Drehscheibe und Meetingpoint.
Eine
Stadt mit internationalem Pulsschlag - die faszinierende Metropole im
Herzen Asiens.
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| # Kultur # |
Die
Bewohner Hongkongs sind zu 95 % Chinesen.
Ihre
Vorfahren waren meist Einwanderer aus China, die seit Beginn dieses
Jahrhunderts in zum Teil großen Flüchtlingswellen nach
Hongkong strömten. Die Trennung zwischen dem 'kommunistischen
Mutterland' und der kapitalistischen Kronkolonie (1949) hat in Hongkong
eine ganz eigene Welt entstehen lassen. Dies führte dazu, dass
sich besonders seit den 70'er Jahren eine eigene
Hongkong-Identität entwickelt hat. Ihr Wertesystem vereint
traditionelle, chinesische Normen mit modernen, westlich geprägten
Vorstellungen.
Auch
heute noch
grenzen sich
Hongkonger gerne von der Volksrepublik China ab und pflegen durchaus
ihre Eigenheit. Der in Hongkong gesprochene kantonesische Dialekt
spielt hierbei eine wesentliche Rolle.
Darüberhinaus hat die britische Politik der Nichteinmischung in
die gesellschaftlichen Belange der Hongkong-Chinesen genügend
Spielraum für die Wahrung der kulturellen Unterschiede gelassen.
So konnten beispielsweise chinesische Traditionen wie die
Ahnenverehrung oder der Glaube an die 'Feng Shui'-Lehre neben
westlicher Rationalität und Modernität fortbestehen. Bis auf
wenige Ausnahmen gab es in Hongkong eine Art friedlicher Co-Existenz
der britischen und der chinesischen Lebenswelt. Natürlich haben
diese sich aber auch gegenseitig beeinflußt.
Hongkong hat sich in den vergangenen dreißig Jahren zu einer
kosmopolitischen, internationalen Stadt mit einem hohen Lebensstandard
entwickelt und seine Bewohner gelten seit jeher als leistungsorientiert
und weltoffen.
Hongkongs
Kulturszene
ist
heute abwechlungsreich und lebendig.
Unter anderem die Geschehnisse in China im Juni 1989 und die
Rückkehr Hongkongs unter die Souveränität der
Volksrepublik haben dazu geführt, dass zahlreiche Künstler
ihrer eigenen Identität als Hongkonger auf die Spur kommen wollen.
In diesem
Zusammenhang ist der Erfolg des Hongkonger Autorenkinos, das
den Vergleich mit internationalen Standards nicht fürchten
muß, ein eindrucksvolles Beispiel. Filmemacher wie Wong Kar-wei
('Chungking Express'), Derek Yee, Yim Ho ('Kitchen') und Clara Law
haben längst international Aufsehen erregt und zahlreiche
Festivalpreise eingeheimst. In ihren Filmen bedienen sie sich der
Sehgewohnheiten des Hongkonger Publikums (Kung Fu, kantonesisches
Melodram, Gangsterfilm, Soap-Komödie), behandeln aber andere
Inhalte. Ihre Filme zeigen das Lebensgefühl einer Welt in
Auflösung. Sie betreiben politische und geistesgeschichtliche
Bestandsaufnahme und machen die Identitätsfrage zum zentralen
Thema. Sie demaskieren die Entwurzelung und Entfremdung einer
Gesellschaft, die sich jahrzehntelang nur um Geschäfte und Konsum
kümmerte und dabei - durchaus im konfuzianischen Sinne - das
Individuum ignoriert hat.
Ein anderes typisches Hongkonger Kulturprodukt ist der im ganz
chinesischsprachigen Asien beliebte 'Kanto-Pop' - Schlagermusik im
kantonesischen Dialekt. Sie ist von großer kommerzieller
Bedeutung und ihre Stars wie Andy Lau, Aaron Kwok oder Faye Wong sind
weithin bekannt.
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