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- Fidschi-Inseln 2005 -

    

                        

Die Fidschi Inseln -


Ein Südseetraum im Pazifischen Ozean.



Dieses Traumziel vieler Reisenden stand also bei diesem Australientrip auf unserem Rückflugprogram.
Geografisch
 in der Richtung gelegen in die unsere Reise um die Kugel verlaufen sollte.

Was wir in diesem von vielen Medien zum Paradis erhoben "Muss" erlebt haben geben wir euch auf dieser Spezial-Fidschi
Seite zum Besten.




Auf der Einstiegsseite nützliche allgemeine Informationen, Geografie, Geschichte, Kultur und was so dazugehört.
Die gewohnten Links zu Reiseberichten, Hotels und Sonstigem findet Ihr in der linken Spalte.

Viel Spass beim virtuellen Fidschi Besuch

Wünscht J&U


# Wissenswertes / Allgemeine
Lage: Südsee

Hauptstadt: Suva (auf Viti Levu). Einwohner: 183.000 (2004).

Einwohner Fidschi:
893.354 (Stand Juli 2005 geschätzt)
.

Landesvorwahl: +679.

Ethnische Gruppen:Die Bevölkerung des Landes besteht zu etwa gleichen Teilen aus Angehörigen der ursprünglichen melanesischen Bevölkerung und Indern. Seit dem Jahre 1987 haben viele Inder Fidschi verlassen. Circa 53 Prozent der Einwohner sind Christen etwa 38 Prozent Hindus und ungefähr acht Prozent Muslims. Daneben gibt es Minderheiten, unter anderem von Sikhs

Sprachen: Englisch wird in allen Hotelanlagen und Restaurants gesprochen und ist Amtssprache. Von den Einheimischen werden verschiedene fidschianische Dialekte gesprochen (Bauan), während die indischen Bewohner weitestgehend Fidschi-Hindi sprechen.

Religion: Christen (53%, überwiegend Methodisten), Hindus (38%), Moslems (8%), Sikh-Minderheit.

Ortszeit: MEZ +11h (während der europäischen Sommerzeit +10h). Wenn es in Deutschland 12 Uhr ist, ist es auf den Fidschi-Inseln 23 Uhr

Netzspannung: 240 Volt, Adapter erforderlich (der selbe wie in Australien und Neuseeland).

Telekommunikation: IVon Deutschland auf die Fidschi-Inseln 00679; von Fidschi nach BRD +49; jeweils plus Ortsvorwahl ohne Null und Teilnehmernummer; auch durch Vermittlung möglich.

Währung:

Die Währung der Fidschi-Inseln ist der Fidschi-Dollar. Obwohl der Inselstaat eine unabhängige Republik ist, tragen seine Münzen das Gesicht der britischen Königin.

Beim Fidschi-Dollar gilt auch die Einteilung in 100 Cent. Es gibt ihn in Banknoten und Münzen:

  • Banknoten zu 2, 5, 10, 20 und 50 F$.
  • Münzen gibt es in den Werten von 1 F$ sowie 50, 20, 10, 5, 2 und 1 Cent.
1 Euro = 2,17 FJD

Klima: Die Tagestemperaturen liegen das ganze Jahr zwischen 22 und 31 Grad Celsius, da sich die Fidschi-Inseln eines idealen tropischen Klimas erfreuen. Ein kühler Wind weht das ganze Jahr über aus Ostsüdost; abends und frühmorgens kann es zu leichten Schauern kommen. Die Regensaison beginnt im Dezember und endet im April, es fallen aber nur 254 mm Niederschlag jährlich. Das Klima und die Vegetation variieren von Ost (eher feucht und grün) nach West (trocken).
# Hoteltipp
Wir waren an der Coral-Coast im "Hideaway Resort" untergebracht. Am Besten Ihr lest dazu den Reisebericht.



Die Buren sind sehr schön eingerichtet und die Gartenanlage ist super gepflegt, das alles direkt am Meer.
# Reisebericht




# Links















# Geographie und Geschichte #

Fidschi liegt im Pazifik, rund 2800 km nordöstlich von Sydney (Australien) und 1760 km südlich des Äquators. Das Land besteht aus 332 Inseln, von denen nur 105 bewohnt sind (einige Inseln sind nur zerklüftete Kalksteininselchen oder kleine Korallenatolle). Die beiden größten Inseln sind Viti Levu und Vanua Levu, zwei erloschene Vulkane, die abrupt aus dem Meer aufsteigen. Es gibt zahlreiche kleine Flüsse und Bäche, der größte ist der Fluß Kioa auf Viti Levu, der auf einer Länge von 128 km befahrbar ist. Auf der gleichen Insel liegt der Mount Victoria, mit 1322 m die höchste Erhebung Fidschis.


Nach dem im 17. und 18. Jahrhundert holländische und englische Seefahrer Teile der Inseln entdeckt hatten, kamen im 19. Jahrhundert die ersten britischen Siedler. Unter Tonga-König Cakobau öffneten sich die Fidschi-Inseln gegenüber den Briten, sie traten zum Christentum über, nahmen Handelsbeziehungen auf und schlossen Landverträge. 1874 wurden sie britische Kronkolonie. Auf der größten der Inseln (Viti Levu) wurde die Stadt Suva Hauptstadt und Regierungssitz. Die aus wirtschaftlichen Gründen große Anzahl zugewanderter Inder bewirkte über die Jahre ein ethnische Zweiteilung des Landes.
1959 brach der Konflikt zwischen Indern und Melanesiern erstmals auf; sie bildeten nach wie vor eine Minderheit mit ungleichen Rechten.
1970 wurden die Fidschi-Inseln unabhängig, blieben aber Mitglied des Commonwealth.
Bis 1987 regierte die konservative melanesische Alliance Party, danach folgte ein linksgerichtete Koalition, die bemüht war, den indischen Bevölkerungsteil zu integrieren. doch schon einen Monat später kam es zum Sturz des Ministerpräsidenten Bavadra und der Konflikt zwischen den beiden Volksgruppen brach erneut aus. Die Konservativen kamen wieder an die Macht. Im gleichen Jahr wurde die Republik Fidschi ausgerufen und die Inseln aus dem Commonwealth ausgeschlossen in die Sie allerdings 1997 wieder aufgenommen wurden.

Aus den Parlamentswahlen 1999 geht die Fiji Labour Party als Sieger hervor. Mahendra Chaudhry wird erster indischstämmiger Premierminister Fidschis.

Am 19. Mai 2000 kommt es erneut zu einem Putsch, in dem der ethnische Fidschianer George Speight das Kabinett von Premierminister Chaudhry als Geiseln nimmt. Anschließend übernimmt das Militär die Exekutivgewalt. Die Geiseln werden am 13. Juli freigelassen. Der "Große Häuptlingsrat" ernennt einen neuen Präsidenten, der seinerseits eine Interimsregierung einsetzt. George Speight und seine engsten Anhänger werden am 26. Juli verhaftet.

Aus den Wahlen vom 25. August 2001 geht Premierminister Qarase, der Amtsinhaber, als Sieger hervor. Die Wahlen werden von internationalen Beobachtern als frei und fair bezeichnet. Die Rechtmäßigkeit der Regierungsbildung wird jedoch von der Opposition gerichtlich angefochten.
Am 18. Februar 2001 wird George Speight wegen Hochverrats zum Tod verurteilt. Der Präsident wandelt das Urteil noch am selben Tag in eine lebenslängliche Gefängnisstrafe um. Prozesse gegen andere Putschteilnehmer beziehungsweise aktive Unterstützer gehen weiter.

Mit einstimmigem Urteil vom 18. Juni 2003 entscheidet der Oberste Gerichtshof (Supreme Court), dass die Qarase-Regierung der FLP gemäß der Verfassung eine ihrem Stimmenanteil entsprechende Anzahl von Kabinettsposten zugestehen muss. Die konkrete Umsetzung dieses Urteils bleibt jedoch zwischen Regierung und Opposition strittig.

Vizepräsident Ratu Jope Seniloli wird 2004 wegen seiner Beteiligung am Speight-Putsch zu vier Jahren Gefängnis verurteilt, jedoch schon bald aus Gesundheitsgründen wieder  freigelassen. Er verliert allerdings sein Amt.

Für neue Aufregung sorgte im Frühsommer 2005 die Ankündigung des Regierungschefs, eine Amnestieregelung auf den Weg zu bringen, die den Putschisten des Jahres 2000, allen voran Anführer George Speight, die vorfristige Freiheit ermöglicht hätte. Nach starken Protesten gegen das Vorhaben sagte Qarase eine Überarbeitung des Gesetzentwurfes zu

# Wirtschaft #
Die Zuckerindustrie war in den letzten Jahren der bedeutendste Wirtschaftszweig der Fidschi-Inseln; er bringt ein Drittel der Exporteinkünfte. Außerdem werden Fisch, Kokosöl und Ingwer exportiert. Die Fläche der Fidschi-Inseln ist zu 65 Prozent mit Wäldern bedeckt, die viel Edelholz enthalten. In den letzten Jahren wurde deshalb immer häufiger über eine Vermarktung dieses Holzes nachgedacht. Die Bodenschätze der Fidschi-Inseln sind nicht bedeutend; man gewinnt Gold und Silber, auch Kupfer- und Eisenerz. Die Industrie beschäftigt sich vor allem mit der Verarbeitung landwirtschaftlicher Güter,die auf den Inseln produziert werden. Es gibt aber auch Betriebe für Eisen- und Kunststoffwaren, für Schnittholz und Konserven sowie zur Montage von Maschinen. Der Fremdenverkehr nimmt von Jahr zu Jahr zu. Besucher kommen vor allem aus Japan und den USA, aber auch aus Australien und Neuseeland.
# Kultur #
Blumen spielen in der Kultur der Südsee-Inseln eine zentrale Rolle. Gäste werden meist mit Blütengirlanden begrüßt und verabschiedet, auch bei Festen werden Blumengestecke und Palmwedel als Dekoration verwendet. Die Bewohner tragen Blüten als Schmuck und als Duftspender im Haar und um den Hals. Auf den meisten Inseln ist das altpolynesische Gesellschaftssystem mit seinen Stammesfürsten, den so genannten Ariki, noch in den Grundzügen erhalten.

Besonders wichtig für die kulturelle Tradition der Inseln sind die polynesischen Götter und Legenden. Einer Legende nach schubste Gott Maui den Himmel in die Höhe, damit die Menschen aufrecht gehen können, fing die Sonne ein und fischte die Südsee-Inseln vom Pazifik-Meeresboden.

Ganz wichtig: Die Kava Zeremonie

Bei Begegnungen mit den Einheimischen spielt Kava eine unverändert wichtige Rolle. Kava ist ein anregend-zungenbetäubendes Getränk, das aus den getrockneten Wurzeln des Pfefferstrauches gewonnen und aus Schälchen zu sich genommen wird. Früher wurden die Wurzeln von jungen Männern zerkaut, in Schalen gespuckt und unter Wasseraufguss zu einem würzigen Mix bereitet. Heute indes lässt sich bereits zerstampftes Pulver kaufen, das man durch ein Tuch filtriert. Das Kava-Zeremoniell, bei dem man traditionsgemäß auf Bodenmatten sitzt, ist Zeichen der Gastfreundschaft und Ausdruck von Gemeinschaftsgefühl. Wer als Fremder solcherlei Aufnahme genießt, sollte im Gegenzug nicht versäumen, seinen Gastgebern ein Bündel Kava-Wurzeln mitzubringen – erhältlich auf allen örtlichen Märkten.

Die Häuser der Fijis darf man nur ohne Schuhe betreten, die Maenner betreten traditionell alle zuerst den Raum, gefolgt von den Frauen, die kniebedeckte und nicht schulterfreie Kleidung tragen müssen. Einem Fidjianer darf man auf keinen Fall an den Kopf oder an das Haar fassen, denn sie glauben hier sitze das Mana, also Ihre Seele.

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