| # Wissenswertes /
Allgemeine |
Lage:
Südsee
Hauptstadt:
Suva (auf Viti
Levu). Einwohner: 183.000 (2004).
Einwohner
Fidschi:
893.354 (Stand Juli 2005 geschätzt).
Landesvorwahl:
+679.
Ethnische
Gruppen:Die
Bevölkerung des Landes besteht zu etwa gleichen Teilen aus
Angehörigen der ursprünglichen melanesischen Bevölkerung
und Indern. Seit dem Jahre 1987 haben viele Inder Fidschi verlassen.
Circa 53 Prozent der Einwohner sind Christen etwa 38 Prozent Hindus und
ungefähr acht Prozent Muslims. Daneben gibt es
Minderheiten, unter anderem von Sikhs
Sprachen:
Englisch wird in allen Hotelanlagen und Restaurants
gesprochen und ist Amtssprache. Von den Einheimischen werden
verschiedene fidschianische Dialekte gesprochen (Bauan), während
die indischen Bewohner weitestgehend Fidschi-Hindi sprechen.
Religion: Christen
(53%, überwiegend Methodisten), Hindus (38%), Moslems (8%),
Sikh-Minderheit.
Ortszeit: MEZ +11h (während der europäischen
Sommerzeit +10h). Wenn es in Deutschland 12 Uhr ist, ist es auf den
Fidschi-Inseln 23 Uhr
Netzspannung:
240 Volt, Adapter erforderlich (der selbe wie in
Australien und Neuseeland).
Telekommunikation:
IVon
Deutschland auf die Fidschi-Inseln 00679; von Fidschi nach BRD +49;
jeweils plus Ortsvorwahl ohne Null und Teilnehmernummer; auch durch
Vermittlung möglich.
Währung:
Die
Währung der Fidschi-Inseln ist der Fidschi-Dollar. Obwohl der
Inselstaat eine unabhängige Republik ist, tragen seine Münzen
das Gesicht der britischen Königin.
Beim
Fidschi-Dollar gilt auch die Einteilung in 100 Cent. Es gibt ihn in
Banknoten und Münzen:
- Banknoten zu 2, 5, 10, 20 und 50
F$.
- Münzen gibt es in den Werten
von 1 F$ sowie 50, 20, 10, 5, 2 und 1 Cent.
1
Euro = 2,17 FJD
Klima:
Die Tagestemperaturen liegen das ganze Jahr zwischen
22 und 31 Grad Celsius, da sich die Fidschi-Inseln eines idealen
tropischen Klimas erfreuen. Ein kühler Wind weht das ganze Jahr
über aus Ostsüdost; abends und frühmorgens kann es zu
leichten Schauern kommen. Die Regensaison beginnt im Dezember und endet
im April, es fallen aber nur 254 mm Niederschlag jährlich. Das
Klima und die Vegetation variieren von Ost (eher feucht und grün)
nach West (trocken).
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# Hoteltipp
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Wir waren an
der Coral-Coast im "Hideaway Resort" untergebracht. Am Besten Ihr lest
dazu den Reisebericht.
Die Buren sind sehr
schön eingerichtet und die Gartenanlage ist super gepflegt, das
alles direkt am Meer.
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# Reisebericht
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# Links
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# Geographie und
Geschichte #
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Fidschi
liegt im Pazifik, rund 2800 km nordöstlich von Sydney (Australien)
und 1760 km südlich des Äquators. Das Land besteht aus 332
Inseln, von denen nur 105 bewohnt sind (einige Inseln sind nur
zerklüftete Kalksteininselchen oder kleine Korallenatolle). Die
beiden größten Inseln sind Viti Levu und Vanua Levu, zwei
erloschene Vulkane, die abrupt aus dem Meer aufsteigen. Es gibt
zahlreiche kleine Flüsse und Bäche, der größte ist
der Fluß Kioa auf Viti Levu, der auf einer Länge von 128 km
befahrbar ist. Auf der gleichen Insel liegt der Mount Victoria, mit
1322 m die höchste Erhebung Fidschis.

Nach dem im 17. und 18. Jahrhundert
holländische und englische Seefahrer Teile der Inseln entdeckt
hatten, kamen im 19. Jahrhundert die ersten britischen Siedler. Unter
Tonga-König Cakobau öffneten sich die Fidschi-Inseln
gegenüber den Briten, sie traten zum Christentum über, nahmen
Handelsbeziehungen auf und schlossen Landverträge. 1874 wurden sie
britische Kronkolonie. Auf der größten der Inseln (Viti
Levu) wurde die Stadt Suva Hauptstadt und Regierungssitz. Die aus
wirtschaftlichen Gründen große Anzahl zugewanderter Inder
bewirkte über die Jahre ein ethnische Zweiteilung des Landes.
1959 brach der Konflikt zwischen Indern und Melanesiern erstmals auf;
sie bildeten nach wie vor eine Minderheit mit ungleichen Rechten.
1970 wurden die Fidschi-Inseln unabhängig, blieben aber Mitglied
des Commonwealth.
Bis 1987 regierte die konservative melanesische Alliance Party, danach
folgte ein linksgerichtete Koalition, die bemüht war, den
indischen Bevölkerungsteil zu integrieren. doch schon einen Monat
später kam es zum Sturz des Ministerpräsidenten Bavadra und
der Konflikt zwischen den beiden Volksgruppen brach erneut aus. Die
Konservativen kamen wieder an die Macht. Im gleichen Jahr wurde die
Republik Fidschi ausgerufen und die Inseln aus dem Commonwealth
ausgeschlossen in die Sie allerdings 1997 wieder aufgenommen wurden.
Aus den Parlamentswahlen 1999 geht die Fiji Labour Party als Sieger
hervor. Mahendra Chaudhry wird erster indischstämmiger
Premierminister Fidschis.
Am 19. Mai 2000 kommt es erneut zu
einem Putsch, in dem der ethnische Fidschianer George Speight das
Kabinett von Premierminister Chaudhry als Geiseln nimmt.
Anschließend übernimmt das Militär die Exekutivgewalt.
Die Geiseln werden am 13. Juli freigelassen. Der "Große
Häuptlingsrat" ernennt einen neuen Präsidenten, der
seinerseits eine Interimsregierung einsetzt. George Speight und seine
engsten Anhänger werden am 26. Juli verhaftet.
Aus den Wahlen vom 25. August 2001 geht
Premierminister Qarase, der Amtsinhaber, als Sieger hervor. Die Wahlen
werden von internationalen Beobachtern als frei und fair bezeichnet.
Die Rechtmäßigkeit der Regierungsbildung wird jedoch von der
Opposition gerichtlich angefochten.
Am 18. Februar 2001 wird George Speight wegen Hochverrats zum Tod
verurteilt. Der Präsident wandelt das Urteil noch am selben Tag in
eine lebenslängliche Gefängnisstrafe um. Prozesse gegen
andere Putschteilnehmer beziehungsweise aktive Unterstützer gehen
weiter.
Mit einstimmigem Urteil vom 18. Juni 2003 entscheidet
der Oberste Gerichtshof (Supreme Court), dass die Qarase-Regierung der
FLP gemäß der Verfassung eine ihrem Stimmenanteil
entsprechende Anzahl von Kabinettsposten zugestehen muss. Die konkrete
Umsetzung dieses Urteils bleibt jedoch zwischen Regierung und
Opposition strittig.
Vizepräsident
Ratu Jope Seniloli wird 2004 wegen seiner Beteiligung am Speight-Putsch
zu vier Jahren Gefängnis verurteilt, jedoch schon bald aus
Gesundheitsgründen wieder freigelassen. Er verliert
allerdings sein Amt.
Für
neue Aufregung sorgte im Frühsommer 2005 die Ankündigung des
Regierungschefs, eine Amnestieregelung auf den Weg zu bringen, die den
Putschisten des Jahres 2000, allen voran Anführer George Speight,
die vorfristige Freiheit ermöglicht hätte. Nach starken
Protesten gegen das Vorhaben sagte Qarase eine Überarbeitung des
Gesetzentwurfes zu
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# Wirtschaft #
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Die
Zuckerindustrie war in den letzten Jahren der bedeutendste
Wirtschaftszweig der Fidschi-Inseln; er bringt ein Drittel der
Exporteinkünfte. Außerdem werden Fisch, Kokosöl und
Ingwer exportiert. Die Fläche der Fidschi-Inseln ist zu 65 Prozent
mit Wäldern bedeckt, die viel Edelholz enthalten. In den letzten
Jahren wurde deshalb immer häufiger über eine Vermarktung
dieses Holzes nachgedacht. Die Bodenschätze der Fidschi-Inseln
sind nicht bedeutend; man gewinnt Gold und Silber, auch Kupfer- und
Eisenerz. Die Industrie beschäftigt sich vor allem mit der
Verarbeitung landwirtschaftlicher Güter,die auf den Inseln
produziert werden. Es gibt aber auch Betriebe für Eisen- und
Kunststoffwaren, für Schnittholz und Konserven sowie zur Montage
von Maschinen. Der Fremdenverkehr nimmt von Jahr zu Jahr zu. Besucher
kommen vor allem aus Japan und den USA, aber auch aus Australien und
Neuseeland.
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| # Kultur # |
Blumen
spielen in der Kultur der Südsee-Inseln eine zentrale Rolle.
Gäste werden meist mit Blütengirlanden begrüßt und
verabschiedet, auch bei Festen werden Blumengestecke und Palmwedel als
Dekoration verwendet. Die Bewohner tragen Blüten als Schmuck und
als Duftspender im Haar und um den Hals. Auf den meisten Inseln ist das
altpolynesische Gesellschaftssystem mit seinen Stammesfürsten, den
so genannten Ariki, noch in den Grundzügen erhalten.
Besonders
wichtig für die kulturelle Tradition der Inseln sind die
polynesischen Götter und Legenden. Einer Legende nach schubste
Gott Maui den Himmel in die Höhe, damit die Menschen aufrecht
gehen können, fing die Sonne ein und fischte die
Südsee-Inseln vom Pazifik-Meeresboden.
Ganz
wichtig: Die Kava Zeremonie
Bei
Begegnungen mit den Einheimischen spielt Kava eine unverändert
wichtige Rolle. Kava ist ein anregend-zungenbetäubendes
Getränk, das aus den getrockneten Wurzeln des Pfefferstrauches
gewonnen und aus Schälchen zu sich genommen wird. Früher
wurden die Wurzeln von jungen Männern zerkaut, in Schalen gespuckt
und unter Wasseraufguss zu einem würzigen Mix bereitet. Heute
indes lässt sich bereits zerstampftes Pulver kaufen, das man durch
ein Tuch filtriert. Das Kava-Zeremoniell, bei dem man
traditionsgemäß auf Bodenmatten sitzt, ist Zeichen der
Gastfreundschaft und Ausdruck von Gemeinschaftsgefühl. Wer als
Fremder solcherlei Aufnahme genießt, sollte im Gegenzug nicht
versäumen, seinen Gastgebern ein Bündel Kava-Wurzeln
mitzubringen – erhältlich auf allen örtlichen Märkten.
Die
Häuser der Fijis darf man nur ohne Schuhe betreten, die Maenner
betreten traditionell alle zuerst den Raum, gefolgt von den Frauen, die
kniebedeckte und nicht schulterfreie Kleidung tragen müssen. Einem
Fidjianer darf man auf keinen Fall an den Kopf oder an das Haar fassen,
denn sie glauben hier sitze das Mana, also Ihre Seele.
Eine lange Anreise in
ein Casino können Sie sich sparen, denn in einem Online Casino spielen Sie
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